Der wohl beste Kaffee in Graz

Datum (25.Oktober.2013), Cuisine

Manchmal sollte man auf Tradition zurückgreifen – vor allem, wenn’s ums Essen und Trinken geht. Obwohl Kaffeegenuss für viele etwas ureigenes Österreichisches ist, waren es doch nicht die Alpenländer, die den Kaffee erfunden haben. Denn den gab es schon lang bevor Georg Franz Kolschitzky als erster Wiener Cafetier durchstartete.

 

 

Melange & Cappuccino...

...sind schön und gut. Doch der wahre Kaffee kommt aus Afrika und dem Orient. Das erste Kaffeehaus öffnete seine – wahrscheinlich – bescheidene Pforte in Persien. Danach trat er seinen Siegeszug an, der Wachmacher der Welt. Syrien, Kleinasien, Ägypten und eben auch die Türkei waren der Bohne verfallen ehe der Italiener noch „Espresso“ sagen konnte.

 

Türkischer Kaffee - traditionsreich

Und wie haben sie ihn zubereitet? Die ersten Baristas dieses Planeten setzten nicht auf Aufschäumer und dergleichen. Die älteste bekannte Kaffeezubereitungsart, die in unseren Breiten als „türkischer Kaffee“ verbereitet ist, setzt auf ein langstieliges Kännchen namens „Ibrik“, das innen aus verzinntem Kupfer oder Messing besteht. Dort wird ein Teelöffel staubfein gemahlener Kaffee mit einem Teelöffel Zucker kurz von der Flamme geküsst und dann mit einer Tasse Wasser aufgekocht.

 

 

Türkisches Timing

Hier ist Timing gefragt – im Kaffeehaus Weitzer, in dem der türkische Kaffee selbstverständlich auf der Karte steht (ist er doch ein Favorit von Florian Weitzer selbst) – wissen die Kaffee-Feen genau, wann sie den brühenden Kaffee kurz von der Flamme nehmen müssen, nur um ihn dann wieder aufkochen zu lassen. Denn der feine Kaffee aus der Türkei ist für seine Schaumbildung bekannt. Ein wilder Hund! (Keine Angst: Tollwut hat er trotz dem ganzen Schaum nicht!) Die Tasse, in die der türkische Kaffee dann kommt, ist oft vorgewärmt.

 

 

 

Trivia

Wissenswertes rund um den türkischen Kaffee: Alternativ kann man ihn auch mit Milch aufkochen, dann schmeckt er herrlich karamellig. Für alle Gewürztiger kommt/en entweder Kardamom, Zimt oder Nelken zum Mix hinzu.

 

Bevor die Menschen die Kaffeebohnen rösteten, wählten sie die Kau-Variante um wach zu bleiben. Später wurden die grob gemörserten Bohnen mit Wasser und Zucker in Tonkrügen zubereitet. Der Name „Mokka“ kommt übrigens aus der jemenitischen Handelsstadt „Al Mukah“.

 

Der schnellste Weg zum türkischen Kaffee führt in Graz übrigens zum Kaffeehaus Weitzer  oder in den Speisesaal. Wohl bekomm’s!

 


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im Zimmer Nr. 99 des Wiesler. Es gibt viele traditionsreiche Hotels auf der Welt. Das Wiesler gibt es seit 1909. Aber Jahreszahlen sind uns egal. Was zählt ist, wie man die Zeit verbracht hat. Das ist unsere Philosophie mitten in Graz und auch hier in diesem Blog. Im Wiesler geht es um Leidenschaft. Um Einfachheit. Um Internationalität. Und um die Liebe zum Detail. Wir wünschen einen inspirierenden Aufenthalt.

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