Steakfreuden

Datum (08.August.2014), Kulinarik

Der Boom ist ausgebrochen. Auf einmal hat keiner mehr Eisenmangel. Vegetarier lassen sich wieder ans andere Ufer ziehen. Die Fleischeslust ist ausgebrochen. Steak Mangel gibt es auch in Graz keinen mehr – wer etwas auf sich hält als Gastronom, der serviert es. Raw. Medium. Well-done.


„I hate reality, but it’s still the best place to get a good steak“


Woody Allen

 

Der Name kommt vom „Steik“, das ist altnordisch für braten. Und prinzipiell ist die ganze Magie um Striploin und Porterhouse ja eigentlich nur Fleisch, das gegrillt wird. Klingt simpel, ist es aber eigentlich überhaupt nicht. Denn alles beginnt dort, wo jede kulinarische Erfolgsgeschichte anfangen sollte, nämlich draußen am Feld. Dort steht die Kuh und macht hoffentlich „muh“ und ist dabei glücklich, weil sie keinen Scheiß frisst, sondern biologisches Habba-Habba. Das, Ladies und Gentlemen, ist nämlich wirklich der Anfang eines jeden guten Steaks. Was der Fleischer und der Koch dann daraus machen, ist zwar auch wichtig, aber eben nur mehr oder weniger eine Verfeinerung der Grundzutat: Glückliches Rind.

 

Credit: Robert S. Donovan


Gutes Restaurant in Graz

Die Fleischscheibe vom Rind, um die sich Legenden ranken: Das Steak! Frisch aus der Küche duftet es gut daher, angerichtet auf Teller, Holz-Brettl oder gar Papierdeko. Wie auch immer, schmecken muss das Steak und vielleicht manchmal auch noch gut auf Instagram aussehen. Wo findet man denn gutes Steak auf der Speisekarte? Naja, legendär ist es zum Beispiel in der Steak Boutique, im El Gaucho oder aber auch im Speisesaal. Hier sind wir ein bisschen beeinflusst und sagen natürlich: Das netteste Ambiente findet ihr freilich im Speisesaal.

 


Küche mit viel Fleisch

Dort kocht nämlich David Tax und der hat’s echt drauf, mit den Steaks zu jonglieren, dass es nur so raschelt. So gut wie er mit Fleisch umgehen kann, sollte es sein zweiter Vorname sein. Nicht umsonst hat er darauf bestanden, das riesenhafte Tomahawk Steak auf die Speisekarte zu schreiben. The one and only sozusagen.


Gut essen – die Anleitung

Steakprofis wissen, was sie essen wollen. Doch Steakanfänger brauchen auf jeden Fall etwas Einführung in die feine Steakküche. Deswegen haben wir ein paar Vokabel herausgesucht, die die Fleischeslust gleich ein bisschen einfacher macht:


Wie?

Die Frage „wie“ ist beim Steak ziemlich ESSENtiell. Da hätten wir blutig (rare/saignant), englisch (medium rare), rosa (medium/a point), halbrosa (medium well/demi anglais) und – das was man nicht nehmen sollte, wenn man als Kenner glänzen möchte – durch (well done / bien cuit).

 

CREDIT: marksweb


Für Steak-Dummies

Und dann wären da noch die vielen Teile des Rindes, mit denen man sich vertraut machen sollte. Tenderloin Steak meint ein Filetsteak. Sirloin Steak oder Rump Steak ist eine 2-3 Zentimeter dicke Scheibe aus Roastbeef aus der Hochrippe, Porterhouse Steak ist ein großes Roastbeefsteak von 700-1000g mit Knochen, Filet mignon ist eine Scheibe aus der Filetspitze und Entrecote ist die klassische Scheibe aus der Hochrippe.
Jetzt sollte dem nächsten Besuch im Restaurant bei schönem Ambiente wohl nichts mehr im Weg stehen, oder?

 


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im Zimmer Nr. 99 des Wiesler. Es gibt viele traditionsreiche Hotels auf der Welt. Das Wiesler gibt es seit 1909. Aber Jahreszahlen sind uns egal. Was zählt ist, wie man die Zeit verbracht hat. Das ist unsere Philosophie mitten in Graz und auch hier in diesem Blog. Im Wiesler geht es um Leidenschaft. Um Einfachheit. Um Internationalität. Und um die Liebe zum Detail. Wir wünschen einen inspirierenden Aufenthalt.

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