Datum (15.September.2011), Design

Eine ungewöhnliche Gleichung? Wohl kaum, wenn man unsere neuen Zimmer kennt. Wenn man es ganz genau nimmt, darf man eigentlich noch nicht von „den Zimmern“ reden, denn bis dato gibt es nur ein einziges im neuen ureignen Wiesler-Stil. Man muss nämlich wissen: Bei uns im Wiesler halten wir das ein bisschen so wie die amerikanischen Fernsehserien.
Zuerst war das Pilotzimmer. Auserkoren von Florian Weitzer persönlich und auch von eben solchem durchdacht und konzipiert. Heller Boden, stylisch abgeschabte Wände und alles ganz offen mit einem Hauch Revolution. Das kam so gut an, dass jetzt gleich zwanzig Zimmer umgebaut werden, deswegen gibt‘s gerade eine wilde Baustelle auf zwei Stockwerken. Die gute Nachricht dabei ist, dass dieses achtwöchige Bauintermezzo mit Ende dieser Woche beendet ist und in Zukunft mehr Gäste in den Genuss der neuen Schlafgemächer kommen werden.

Weltmännisch offen, wie sich das Wiesler gerne gibt, kommt auch die Einrichtung aus aller Herren Länder. Projektbeauftragter Mo, der im Zuge der Bauaufsicht pro Tag auf 14 Kilometer Gehstrecke kommt (dank Schrittzähler-App ist das heute alles messbar), erklärt das Besondere an den Waschbecken: „Die kommen alle aus einer kleinen Stadt in Mexiko, in der sich die Leute hauptsächlich dem Fertigen und Bemalen von Porzellan widmen. Jedes einzelne dieser Waschbecken ist etwas Besonderes und auf seine Art individuell.“

Tja, und dann wären da natürlich noch die Vogelhäuschen, äh ... , Nachtkästchen, die einerseits die perfekte Buchablage mimen (denn auf dem schrägen Dach kann man das Buch genau bei der Seite, bei der man droht einzuschlafen, ablegen ... ohne Knick und Aber) und andererseits super Ort zum Aufbewahren von allerlei Kleinkram sind.