Formel 1 Red Bull Ring: The fastest shit!

Datum (02.Juni.2014), Out of Graz

Endlich ist er wieder da – schöner und imposanter als jemals zuvor, der Red Bull Ring! Der Motorsport-Rundkurs, der frisch aus dem Ei geschlüpft in den 60ern den Namen „Österreichring“ trug, lehrte über die Jahre Vielen das Fürchten und wurde zwischendurch sogar zweimal für den Rennzirkus geschlossen. Jetzt ist der Ring als „Red Bull Ring“ zur Freude von ganz Österreich wieder da. Und im Juni 2014 geht die Formel 1 dann endlich in die neue Runde!

 

Lauda, Rindt und Berger

Wir Österreicher mögen nämlich nicht nur den Fußball irrsinnig gerne, sondern auch das Skifahren. Alles irgendwie naheliegend. Doch dann kommt die Überraschung: Über die Jahre, seit denen die Formel 1 bisher existiert, haben wir einige der besten Fahrer hervorgebracht. Was heißt Fahrer? Legenden! Einer davon war Jochen Rindt, der vor 100.000 Fans am Österreichring noch seine Runden fuhr, bevor er dann wenige Wochen später den Gefahren des Rennsports erlag. Auch Niki Lauda und Gerhard Berger waren stets am Limit.

 

BILDCREDIT: RED BULL RING – Philip Platzer

 

Adrenalin ÜBer die Jahre

Wenn Asphalt aus dem Nähkästchen plaudern könnte, dann hätte der, der am Ring verlegt wurde, sicherlich tonnenweise G’schichtln zu erzählen. Seit 1969 ist Spielberg der Nabel der Motorsportwelt Österreichs. Über die Jahre hat der Red Bull Ring nicht nur einmal Geschichte geschrieben. Der Clou an Spielberg war immer, dass die Strecke extrem anspruchsvoll war und eine Einzigartigkeit aufzuweisen hatte: Die großen Höhenunterschiede, über die sieben Kurven und insgesamt 4,3 Kilometer Rennstrecke führten. Oft wurde der Ring auch als „zu gefährlich“ bezeichnet, das war einer der Gründe, warum im Zuge der Renovierung auch die Rennstrecke „humaner“ wurde. Nichtsdestotrotz sind die Rennen, die seit 2011 hier ausgeführt werden, nervenzerfetzend und spannend.

 

Im Einklang mit der Region

Man sagt, dass Gegensätze sich anziehen, und das Zirbenland und der Red Bull Ring am „Spielberg“ sind ein gutes Beispiel dafür. Während die Rennstrecke nur so vor Adrenalin trieft, ist es die Entschleunigung, die im Zirbenland den Ton angibt. So nah und doch so fern hat man also beides: Spannung und Entspannung. In einer Woche atmet man Rennluft und Bergluft, je nachdem, wonach einem gerade ist. Auch für einen Tagesabstecher von Graz ist der Red Bull Ring sehr zu empfehlen.

 

Nomen est Omen

Wenn gerade mal kein wildes Rennen dort stattfindet, dann macht der Spielberg seinem Namen alle Ehre: Man kann nämlich nicht nur selbst geile Autos ausborgen, sondern auch mit einem Profi durch die Rennstrecke mitfetzen. So kommen gleich ganz andere Motorsport Emotionen auf – Erlebnisse, die man sich dann auf jeden Fall ans Revers heften kann.


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im Zimmer Nr. 99 des Wiesler. Es gibt viele traditionsreiche Hotels auf der Welt. Das Wiesler gibt es seit 1909. Aber Jahreszahlen sind uns egal. Was zählt ist, wie man die Zeit verbracht hat. Das ist unsere Philosophie mitten in Graz und auch hier in diesem Blog. Im Wiesler geht es um Leidenschaft. Um Einfachheit. Um Internationalität. Und um die Liebe zum Detail. Wir wünschen einen inspirierenden Aufenthalt.

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