RASUR
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Platznehmen!!
Manchmal braucht ein Mann, was einMann braucht. Deshalb gibt´s im Wieslerauch einen Barbier, der es draufhat.
Ein Programm für ganze Kerle. Zuerst werden die Messer gewetzt, bis sie blinken.
„Barbier“ nennen. Der heiße Rasierpinsel mit dem Schaum wandert über das Gesicht, alles dampft, das Messer zieht meisterhaft über die Haut. Zurück bleibt eine angenehme Schwere. Der Kreislauf wird mit einem starken, türkischen Kaffee wieder in Schwung gebracht.
Wer dieses Erlebnis öfter haben möchte, kann sich Geschenkgutscheine vom Barbier wünschen.
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BARBIERSKUNST
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Handwerkskunst.
Seit Jahrhunderten wird in Istanbuldie Barbierskunst hoch gehalten unddie Tradition geschätzt. Sowas fehltin Graz, dachten wir uns.
Wilde Bärte, starker Kaffee. Beim Barbier darf ein Mann sein, wie ein Mann eben ist. Ganz nach alter Tradition wird zuerst ein wenig geplaudert, dann der Bart gestutzt, ein Schluck Kaffee genommen, über Politik diskutiert, ein schmutziger Witz erzählt, noch ein Schluck Kaffee genommen und gegenseitig beteuert, man sehe sich viel zu selten und das Wetter sei doch schrecklich.
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Nur für harte Kerle mit einem weichen Kern.
TÜRKischer KAFFEE
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Starke Sache.
Wer die Behandlung des Barbiermeistershinter sich hat, hat sich auch eineBelohnung verdient: Schwarzer,heißer Kaffee, der die Ohren dampfen lässt.
So wird es seit dem 16. Jahrhundert im Orient gemacht – und so machen es unsere Kaffeemeister seit 2010 im Wiesler: Wir nehmen pulverfein gemahlenen Kaffee, Wasser, Zucker und eine Prise Kardamom. Dann erhitzen wir diese Mischung so lange in einer Stielkanne aus Kupfer, bis sich ein feiner Schaum bildet. Und weil manche Dinge im Leben eben seine Zeit brauchen, kochen wir den Aufguss dreimal auf. Selam! |
LAGE
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